Online Beiträge

Aufruf zur Mitarbeit: Wer von den ArGe Mitgliedern hat Lust, hier auch einmal einen kurzen Beitrag zu erstellen? Es soll keine große Ausarbeitung sein, sondern einfach nur ein kurzer Text über etwas, das Sie anderen Sammlern zeigen wollen.
Es wäre schön, wenn der Beitrag durch ein Bild ergänzt werden könnte.
Auch eine Kurzfassung eines längeren Artikels aus einem Rundbrief ist denkbar.
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Zensurpost Schleswig-Holstein

Brief mit lokale Zensur aus Schleswig Holstein (nach Dr. Sax Stempel B-L1)

Hat jemand weitere AM-Post Belege mit diesem seltenen Stempel?

Nachricht, am liebsten mit Scan, biite an Kevin Reese.
 

 

Gibt es eine MiNr 12z?

Was halten Sie von diesem Beleg?

Hier der Kommentar des Besitzers:

In meiner Heimatsammlung habe ich anhängenden Brief aufgenommen. Der darauf zweimal vorhandene Plattenfehler 10I war einfach zu finden, auch die Bogenzählnummern waren mir bekannt.

Auch sind die beiden unterschiedlichen Papiere bei den Marken schön zu erkennen. einmal weiß (y) und einmal gelblich (z). Allerdings ist laut meinem Michel Spezial von 2005 die Mi. Nr. 12 nur auf dem weißem Papier (y) katalogisiert. Auf meinem Brief sind beide Marken aber auf gelblichem Papier (z) gedruckt. Liegt hier ein Fehler im Katalog vor? Oder ist meine Bestimmung falsch?
 

Kommentar von Franz-Peter Perschmann:
Der Besitzer dieses tollen Briefes hat m.E. und soweit auf dem Scan erkennbar die Farben bzw. Papiere richtig erkannt bzw. unterschieden, allerdings sind die Sorten y und z genau umgekehrt zuzuordnen.
Scheinbar setzt sich die gelbe (y) bzw. weiße Gummierung (z) - nach Michel-Spezial - der aufgeklebten Marken gegen das entgegengesetzt gefärbte Papier - nach Michel-Spezial - durch.
Ein weiterer Beleg für diese These ist die 4Pf-Marke oben rechts: sie ist gezähnt C, und diese Sorte existiert ebenfalls, wie die 5Pf-Marken, ausschließlich auf y-Papier.
 

 

Antworten / Kommentare bitte an joerghuster@t-online.de

 

 

Zensurstempel Esslingen (von Jörg Huster)
aufgenommen: 01.07.2006

Beide Briefe wurden in Ernsbach (Württ) abgestempelt und an Frau Lina Schwyter-Fritz in Basel geschickt. Beide wurden in der amerikanischen Zensurstelle Esslingen geprüft. Sie unterscheiden sich aber im Abschlag des jeweiligen Zensurstempels.
 

Dieser Zensurstempel wurde etwa von August 1945 bis März 1946 verwendet. Die verwendeten Stempel in Esslingen sind nicht numerisch geordnet.
Verwendung eines waag. Dreierstreifens der MiNr. 9.

 

Dieser Zensurstempel war ab April 1946 in Gebrauch.
In Esslingen wurden die Nummern 40000 bis 41999 verwendet.
Verwendung von 5 Marken der MiNr. 8. Dabei zwei senkrechte Paare.