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Beleg des Monats 2021

Auf dieser Seite werden interessante Belege / Besonderheiten des Sammelgebietes AM Post vorgestellt. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit, etwas aus seiner Sammlung vorzustellen. Es gibt keine Vorgaben. Der finanzielle Wert des Beleges ist von ganz untergeordneter Bedeutung. Zeigen Sie einfach, was Ihnen gefällt.
Bei Fragen / Wünschen nehmen sie bitte Kontakt per Mail oder Telefon mit dem Webmaster auf.
Januar 2021

Februar 2021

März 2021

April 2021

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Dezember 2021



März 2021
Notstempel Rodenkrichen





Der gezeigte Brief wurde am 30.07.45 in Rodenkirchen (Rhein) abgestempelt. Da anscheinend kein Tagesstempel verfügbar war, wurde ein aptiertes Dienstsiegel (das verbotene Symbol Hakenkreuz wurde entfernt) des Postamtes zur Entwertung der beiden AM-Post Marken verwendet. Leider zeigt der Brief weder Absender noch Empfänger.
Eine Postkarte mit dem identischen Stempel ist im "Blauen Buch" auf Seite 353 abgebildet. Gestempelt wurde die im Buch gezeigte Postkarte am 25.07.45.

Februar 2021
Kreisstempel KONRADSREUTH





Die abgebildete Briefvorderseite ist mir der MiNr. 7 freigemacht. Der Brief ist am 28.11.(45) aufgegeben worden und von Konradsreuth nach Münchberg gelaufen.
Der Stempel wurde als Notmaßnahme etwa im Zeitraum Okt 45 bis März 46 eingesetzt. Es handelt sich nicht - wie oft geschrieben wird - um einen bayrischen Fingerhutstempel. Vielmehr ist es ein Kontrollstempel der Kraftpost, um damit Fahrscheine zu entwerten.
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Januar 2021
Auffrankierte Postkarte





Die abgebildete Postkarte wurde am 05.04.46 in Schweinfurt geschrieben und an einen Medizinalrat Dr. Reinhardt in Bamberg adressiert. Verwendet wurde eine Ganzsache P 903. Die 6 Pfennige reichten aber ab dem 01.03.46 nicht mehr aus. Daher musste die Karte auffrankiert werden. Der fehlende Betrag wurde bar am Postschalter entrichtet. Dies wurde mit einem Gebühr Bezahlt Stempel dokumentiert. Hier überrascht die Ortsangabe. Die Karte wurde anscheinend die etwa 35 km von Schweinfurt nach Bamberg auf privaten Wege transportiert. Es scheint also eine Reisepostkarte zu sein. Das fehlende Porto wurde zuerst auf 6 Pfennige (für eine Fernpostkarte) taxiert. Da die Karte aber schon in Bamberg war, mussten nur 4 Pfennige entrichtet werden. Daher wurden die "6" durchgestrichen und die richtige "4" notiert. Das Postamt Bamberg 3 befand sich im April 1946 am Maxplatz. Der Weg bis zur Herzog Max Straße ist etwa einen Kilometer lang. Warum der Reisende die Karte nicht gleich zum Empfänger gebracht hat, bleibt unbekannt. Vielleicht kannte er die genaue Adresse, die jemand erst später nachgetragen wurde.

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